Ein Tag mit C. D. Friedrich 2015 © Wally Pruß
Ein Tag mit C. D. Friedrich 2015 © Wally Pruß
Ein Tag mit C. D. Friedrich 2013
Ein Tag mit C. D. Friedrich 2013 © Vincent Leifer

Meldungen

Caspar-David-Friedrich-Preisträger 2020

Ulrich Fischer

Im Wettbewerb um den Caspar-David-Friedrich-Preis 2020 konnte sich Ulrich Fischer, Student am Caspar-David-Friedrich Institut der Universität Greifswald, gegen 23 Mitbewerber durchsetzen.

Zur Jury, die am 10. Januar 2020 tagte, gehörten:
Prof. Barbara Wille, Hochschule für Bildende Künste Dresden
Prof. Christian Frosch, Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald
Prof. Dagmar Lißke, Mitglied des Vorstandes der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, Vorsitzende der Jury
Dr. Merete Cobarg, Vertreterin der Stadt Neubrandenburg, Leiterin der Kunstsammlung Neubrandenburg
Anett Hauswald, Vertreterin der Universitäts-und Hansestadt Greifswald, Kulturamtsleiterin
Anita Kaegi, Greifswald, Galeristin
Caroline Barth, Leiterin des Caspar-David-Friedrich-Zentrums
Josephine Steinfurth, Mitglied der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft

Nach mehreren Durchgängen kristallisierten sich für die Jury die Arbeiten von fünf BewerberInnen heraus: Ulrich Fischer (Greifswald), Pietro Sabatelli (Dresden), Lilly Eikermann (Greifswald), Nadine Baldow (Dresden) und Albert Gouthier (Dresden). In der Schlussauswahl votierte die Jury mehrheitlich für die Arbeiten von Ulrich Fischer.

Ulrich Fischer hat sich mit einer Serie von Malereien, so genannte Patina paintings („Bachbilder“), einer Serie von Frottagen und Drucken („Ecrits“) und der Installation „Gehäuse“ beworben.
Seine Arbeiten entstehen im direkten Umgang mit der Natur, wobei er sowohl mit dem Zufall spielt als auch streng konzeptionell arbeitet - das Prinzip des Zufälligen ist im Konzept enthalten. Künstlerische Strategien wie Sammeln, Anhäufen, Ordnen und Archivieren bestimmen seine Herangehensweise. Dabei interessieren ihn besonders Aspekte der Prozessualität. Seine künstlerische Forschung gestaltet sich als Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Natur, wobei die Natur uns greifbar und sinnlich erfahrbar gemacht wird.

Die Jury wertete die Arbeiten als äußerst intensive und hoch sensible künstlerische Auseinandersetzungen mit Themen der Natur und Kunst.

Der Kunstpreis wird im Oktober 2020 in Zusammenhang mit einer Ausstellung des Preisträgers in der Galerie des Caspar-David-Friedrich-Zentrums in Greifswald verliehen.

Ulrich Fischer, Gehäuse, Aufbausituation Kunstverein artcube, 2019, Fotos: © L. Eikermann

Caspar-David-Friedrich-Preisträgerin 2019

Mirjam Kroker ist die Caspar-David-Friedrich-Preisträgerin 2019.

Die Preisvergabe und Eröffnung der Ausstellung findet Anfang Oktober 2019 in der Galerie des Caspar-David-Friedrich-Zentrums statt.

Zu Gast in der Landesvertretung MV in Berlin

Zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2018 war das Caspar-David-Friedrich-Zentrum mit einem Stand zu Gast in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Unter den Besuchern befand sich auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Eine "Galerie der Romantik" für Caspar David Friedrich

Für die hochkarätige Friedrich-Sammlung des Pommerschen Landesmuseums mit ihren sieben Originalgemälden und einem umfangreichen Grafikbestand entstehen in den kommenden Jahren neue Ausstellungsräume – die „Galerie der Romantik“. Damit soll der Maler Caspar David Friedrich in seiner Geburtsstadt Greifswald verstärkt in den Mittelpunkt gerückt und zugleich sein Wirken als bekanntester Künstler Mecklenburg-Vorpommerns und bedeutendster Romantiker gewürdigt werden.

Das Pommersche Landesmuseum plant die bislang namenlose Gemäldegalerie zu einer „Galerie der Romantik“ umzuprofilieren. Dazu wird neben dem Umbau der bisherigen Galerie ein ergänzender Neubau errichtet, der direkt an die Gemäldegalerie angrenzen wird. Auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche kann der Besucher dann über multimediale Elemente des 21. Jahrhunderts eine Zeitreise in die Romantik unternehmen.               
Auch die Friedrich-Grafiken, die 40 Blatt umfassen und seit 2015 von einer Berliner Restauratorin fertig restauriert wurden, können dank der Umbauten an der bisherigen Gemäldegalerie den Besuchern zeitweise zugänglich gemacht werden. Gleiches gilt für die zahlreichen Briefe an Familienangehörige und Freunde Friedrichs. Auch sie können fortan temporär gezeigt werden.