Caspar-David-Friedrich-Zentrum
Auch das Caspar-David-Friedrich-Zentrum, der Geburtsort des Malers, konnte mit einer Sonderausstellung neue Perspektiven auf das Leben und das Werk Friedrichs werfen. Unter dem Titel „Caspar David Friedrich: Das verborgene Leben der Bilder“ wurden die Lebensgeschichten (Objektbiografien) Friedrich‘scher Bilder im direkten Bezug zu seiner Geburts- und Heimatstadt Greifswald aufgedeckt und erzählt. Dr. Michael Lissok konnte als wissenschaftlicher Kurator der Ausstellung die jüngsten Forschungsergebnisse in Hinblick auf die Provenienz, die Sammlungsgeschichte und die Rezeption von Bildern wie „Wiesen bei Greifswald“, Hünengrab im Schnee“, „Gartenlaube“ und „Frau am Fenster“ präsentieren. Die Ausstellung zeigt, dass Greifswald im Œuvre des Malers fest verwurzelt ist und auch für seine Rezeptionsgeschichte eine wesentliche Rolle spielt. Die Stadt ist nicht bloß zufälliger Ort der Geburt des Künstlers, sondern Heimat während der prägenden Jahre des jungen Friedrichs, Inspirationsquelle für das künstlerische Schaffen und immer wieder Bezugspunkt, ob in Korrespondenzen, Reisen, als Sehnsuchtsort, aber auch als Ort der Friedrich-Rezeption und Friedrich-Forschung.







© Jubiläumsbüro, Sophie Müller, Karl Muehlbach, Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft



